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Mohe/Kachel peilen in der Lausitz vierten Klassensieg der Saison an

Der Höhepunkt zum Schluss: Renault Clio R3-Pilot Carsten Mohe kann die Rallye Lausitz, das Finale der diesjährigen Deutschen Rallye-Meisterschaft, entspannt in Angriff nehmen – der Fronttriebler-Spezialist aus dem Erzgebirge steht nach 2003 bereits zum zweiten Mal als Champion in seiner Kategorie fest. Für Mohe bedeutet dies: Er darf mit dem rund 250 PS starken Clio bei seiner Lieblingsveranstaltung im DM-Kalender befreit aufgeigen und den vierten Klassensieg in Folge anpeilen.

Sand- und Schotterpisten, flott und flüssig: Für Carsten Mohe und Beifahrer André Kachel zählt die Lausitz-Rallye im riesigen Braunkohle-Tagebau-Areal rund um das sächsische Boxberg zu den schönsten Terminen im gesamten Jahr. „Auf diese Schotter-Rallye freue ich mich wirklich“, bekräftigt der Crottendorfer: „Jede einzelne Wertungsprüfung ist einfach toll, es gibt viele Sprungkuppen und schnelle Kurven, außerdem sorgen die vielen Fans für eine einzigartige Atmosphäre.“

Dabei verlief die Vorbereitung auf das Saisonfinale für den Kfz-Meister etwas hektisch: „Wir haben viele der speziellen Motorsport-Teile, die für eine Schotter-Rallye nun einmal notwendig sind, an Mark Wallenwein vermietet – und der Ersatz traf etwas spät ein“, erläutert Mohe. Die Folge: Testfahrten vor der Lausitz-Rallye fielen aus. „Das holen wir nun beim Shakedown am Donnerstag nach“, so der 36-Jährige, der in der Lausitz mit der Startnummer 15 an den Start geht.

Tatsächlich wird der auf dem serienmäßigen Clio Renault Sport 2.0 16V basierende Clio R3 Max aufwendig auf die besonderen Bedingungen dieser Rallye abgestimmt. Das Schotterfahrwerk mit seinen längeren Ausfederwegen gewährt zum Beispiel eine höhere Bodenfreiheit, auch die Bremsanlage entspricht den Anforderungen, die der lose Straßenbelag stellt. Und die umfangreiche Verkleidung des Unterbodens schützt nicht nur den Motor, das Getriebe und den Tank vor Beschädigungen. „Speziell in langsamen Kurven ziehen die Allradler tiefe Furchen in den Sand – dies kann vor allem dann problematisch werden, wenn wir die Prüfungen zum zweiten Mal in Angriff nehmen“, weiß Mohe, der die schnellen Passagen bevorzugt: „Dort verlieren wir kaum Zeit auf die Allradautos.“

Insgesamt warten beim siebten und letzten Lauf dieser Saison neun Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 150,76 Kilometern auf das Starterfeld der Rallye-DM – drei am Freitag, sechs am Samstag. Der Schotteranteil ist mit 95 Prozent klar dominierend. Das erste Fahrzeug rollt am Freitag um 16.15 Uhr über die Startrampe in Boxberg, der Service-Park und das Ziel (1. Fahrzeug: Samstag um 18.35 Uhr) befinden sich in Weißwasser. Geheimtipp für wahre Rallye-Fans: Der Shakedown am Donnerstag von 16.00 bis 19.00 Uhr.

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