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Divisionsieg und Platz neun in der Gesamtwertung für Clio R3T-Team Carsten Mohe und Sebastian Walker bei der Rallye Ostsee

Divisionsieg und Platz neun in der Gesamtwertung für Clio R3T-Team Carsten Mohe und Sebastian Walker bei der Rallye Ostsee

Höhen und Tiefen für den Rallye-Pilot Carsten Mohe bei der Ostsee-Rallye rund um Grömitz: Am Steuer seines Renault Clio R3T beendete der 41-Jährige den Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft als Sieger der Division 4 und Neunter der Gesamtwertung. Das volle Potenzial seines neuen Fronttrieblers hat der Crottendorfer dabei noch nicht nutzen können.

„Wir betreten mit dem Renault Clio R3T noch immer Neuland – auch wenn wir das Auto bereits ganz gut verstehen“, erläuterte Mohe im Ziel der DM-Rallye Ostsee. Nach zwölf Asphalt- und Schotter-Wertungsprüfungen im hohen Norden erreichte der zweifache Deutsche Rallye-Meister das Ziel in der Küstenstadt Grömitz als drittbester Fahrer eines frontgetriebenen Fahrzeugs. „Das ist natürlich nicht unser Anspruch, aber ich sehe für uns noch deutlich Luft nach oben. Wir rufen das Potenzial des Autos bislang nur zu 85 Prozent ab“

Schon die erste Schleife am Samstagmorgen erwischte Mohe etwas auf falschem Fuß. „Unser Fahrwerks-Set-up und auch die Reifenwahl war eine Spur zu hart“, zeigte sich der Sachse selbstkritisch. „Leider gab es hier im Vorfeld keine Testmöglichkeit, sonst wäre uns dies rechtzeitig aufgefallen. Nachdem wir das Fahrwerk angepasst hatten, besserten sich die Zeiten sofort – damit war ich schon zufrieden, darauf können wir aufbauen. Am Nachmittag wiederum haben wir den Clio eine Spur zu weich eingestellt. Hier macht sich eben die fehlende Erfahrung mit dem für uns neuen Rallye-Auto noch bemerkbar. Und die Konkurrenzdichte ist so hoch, das eine nicht 100-prozentige Abstimmung sofort viel Zeit kostet.“

Rein technisch lief der von Renault Sport neu entwickelte, rund 225 PS starke Fronttriebler – der in den Händen von Carsten Mohe bei der Rallye Deutschland sein Debüt auf WM-Ebene gefeiert hat – einmal mehr tadellos. Auch von den anspruchsvollen Wertungsprüfungen zeigte sich der Routinier angetan: „Viele verdeckte Kuppen, zugewachsene Baumalleen – um hier wirklich schnell sein zu können, ist Streckenkenntnis sicher ein Vorteil. Wir waren hier zuletzt 1997 am Start und mussten viel lernen. Das gilt vor allem für die hohen Schotteranteile auf dem Militärgelände Putlos oder auf dem Gut Rosenhof.“

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