Die Härteprobe kann kommen: Carsten Mohe und Beifahrer Alexander Hirsch freuen sich auf die WM-Rallye Zentraleuropa

Das Highlight der Comeback-Saison von Carsten Mohe steht vor der Tür: Am kommenden Donnerstag startet auf dem Prager Wenzelsplatz die Erstausgabe der Rallye Zentraleuropa. Der zwölfte von 13 WM-Läufen stellt auch für den Rallye-Routinier aus dem sächsischen Crottendorf eine große Herausforderung dar, denn die Rahmenbedingungen sind überaus anspruchsvoll. Insgesamt stehen 18 Wertungsprüfungen (WP) über 313 Kilometer auf dem Programm. Sie führen durch Tschechien, Österreich und Deutschland – ein Novum in der Rallye-WM-Geschichte.

„Obwohl ich 1997 und 1998 die Rallye Sumava in Tschechien gefahren bin, kann ich leider von keinem Erfahrungsschatz profitieren – denn damals lag Schnee“, so Mohe, der das Abenteuer wieder mit Beifahrer Alexander Hirsch in Angriff nimmt. „Auch an den Rundkurs in Klatovy fehlen mir die Erinnerungen. Zur Vorbereitung habe ich viel Zeit in das Studium von Onboard-Videos investiert und fühle mich damit so gut vorbereitet, wie es eben geht. Während die tschechischen Prüfungen eher über enge und rutschige Wege führen, geht es in Österreich und Deutschland ziemlich schnell zur Sache. Aber auf Asphalt fühle ich mich ja generell sehr wohl.“

Neben den Strecken muss sich der Geschäftsführer von Renault-Autohäusern im Erzgebirge an noch etwas Neues gewöhnen: „Auf WM-Ebene sind Rallye-Pneus von Pirelli vorgeschrieben, die werden wir erstmals beim sogenannten Shake-Down kennenlernen“, erläutert Mohe, der seinem zehnten WM-Start entgegenblickt. Dabei könnte das Thema Reifenwahl- und -Management das beherrschende Thema werden: „Wir müssen mit 26 Exemplaren auskommen und darüber hinaus unsere Entscheidung, welchen Typ wir aufs Auto aufziehen lassen, mitunter fast vier Stunden vor der ersten Wertungsprüfung treffen. Angesichts des vermutlich unbeständigen Wetters ist das ein stückweit auch Lotterie. Aber wir nehmen die Bedingungen an, unser zehnköpfiges Team freut sich sehr auf die Rallye!“

Eine Härteprüfung steht auch dem gut 260 PS starken, noch immer brandneuen Clio Rally3 bevor. Bislang hat sich der Turbo-Allradler aber bei zwei Läufen zur Deutschen Rallye-Meisterschaft und einer kleineren Veranstaltung bestens bewährt. Für die „Central Europe Rally“ legt der Renault auch in puncto Höchstgeschwindigkeit noch einmal zu: „Wir dürfen fortan im fünften Gang 7.400 statt 6.700 Umdrehungen abrufen, damit erreichen wir gut 178 statt 161 km/h – das wird sich bei den Wertungsprüfungszeiten deutlich bemerkbar machen“, so Mohe.

Los geht es am Donnerstag (26.10.) um 13:00 Uhr mit dem zeremoniellen Start in Prag und zwei ersten WP auf tschechischem Boden. Auch der Freitag spielt sich vornehmlich in Tschechien ab. Am Samstag und Sonntag verlagert sich das Geschehen nach Österreich und Deutschland. Der Service-Park schlägt in Passau seine Zelte auf.

Carsten Mohe und Beifahrer Alexander Hirsch erhalten auch bei diesem Einsatz wieder die Unterstützung starker Partner wie der STARKENBERGER GRUPPE und VMS Vital Medical Supplies.

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