Carsten Mohe und Beifahrerin Andrea Lieber haben die Rallye Stemweder Berg auf dem fünften Rang in der Gesamtwertung und Platz zwei in der R-GT-Kategorie beendet. Mit ihrem rund 470 PS starken Porsche 911 GT Rally war das Duo am Freitagabend mit einer Bestzeit auf der ersten Wertungsprüfung in den fünften Saisonlauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) gestartet. Nach drei weiteren Prüfungen übernachtete es auf Platz vier der Gesamtwertung. Auf den zehn WP des Sonntags ließ Mohe acht weitere Top-5-Zeiten folgen und war Zweitschnellster auf der 9,63 Kilometer langen „Vehlage 2“. Trotz einer Schlussattacke verpasste er nach 14 absolvierten Prüfungen über insgesamt 145 Kilometer den vierten Rang nur knapp um 5,4 Sekunden.

„Die Strecken der Rallye Stemweder Berg sind mit ihren langen Geraden und engen Abzweigen, die einen großen Geschwindigkeitsunterschied mit sich bringen, sehr speziell“, erläutert der Crottendorfer, der auch rund um Lübbecke auf seine Partner und Sponsoren wie VMS Vital Medical Supplies und die STARKENBERGER GRUPPE vertrauen konnte. „Nach unserer Bestzeit am Freitagabend waren wir auch weiterhin konkurrenzfähig, am Ende haben uns aber immer ein oder zwei Sekunden gefehlt – dabei sind nicht wir langsamer, sondern die anderen schneller geworden. Daran müssen wir arbeiten.“

Nach dem Ausfall bei der Rallye Mittelrhein lief der Porsche von Mohe Rallyesport im Norden Ostwestfalens einmal mehr tadellos. „Ich fühle mich in dem 911 GT Rally richtig wohl und komme mit dem Hecktriebler gut zurecht – das macht auch angesichts der enormen Klangkulisse durch den 4,0 Liter großen Saugmotor richtig Spaß“, so der amtierende DRM3-Champion. „In den engen Ecken aber hat auch der vor uns gestartete Markenpokal oftmals sehr stark ,gecuttet‘, entsprechend rutschig ging es in diesen Passagen zu – und dann fehlt uns gegenüber den Allradlern die Traktion. Da wir diesen systembedingten Nachteil selbst auf den langen Geraden der ,Stemwede‘ nicht ausgleichen können, zeigt einmal mehr, dass die Porsche in Sachen Leistung und Gewicht unvorteilhaft eingestuft wurden.“

Bereits in zwei Wochen geht es für Mohe und Lieber weiter. „Wir freuen uns sehr auf die 3-Städte-Rallye im bayerischen Hauzenberg und auch auf die nächsten beiden DRM-Läufe, die bis Anfang November noch auf dem Programm stehen“, blickt der Geschäftsführer zweier Renault Autohäuser im Erzgebirge optimistisch nach vorne: „Das wird ein spannender Herbst!“

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